EDEKA Rhein-Ruhr stattet alle Lkws mit mobilen Touch-Computern aus

Die EDEKA-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr hat 500 Lkws ihres Fuhrparks mit neuen mobilen Touch-Computern ausgestattet. Die Auswahl eines geeigneten Geräts erfolgte in einem 9-monatigen intensiven Dauertest. Als Hardware- und Support-Partner hat AISCI Ident die Auswahl begleitet.


Die EDEKA-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr versorgt täglich 1.000 Filialen mit frischen Lebensmitteln. Die Auslieferung der Waren wird über ein zentrales Transportmanagement gesteuert, das über Mobilfunk mit den mobilen Datenerfassungsgeräten in den Lkws verbunden ist. Die Fahrer erhalten auf ihren Geräten die Informationen zur Auslieferungsroute sowie eine Liste mit allen Ladeeinheiten. Die Barcodes der Ladeeinheiten werden bei der Verladung erfasst. Bei der Auslieferung in der Filiale scannt der Fahrer die übergebenen Waren mit seinem Datenerfassungsgerät und lässt sich damit auch den Empfang elektronisch quittieren.

Hohe Anforderungen an mobile Datenerfassungsgeräte

Der gesamte Logistikprozess bei EDEKA ist weitgehend automatisiert. Die alten mobilen Datenerfassungsgeräte in den Lkws entsprachen allerdings nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein lückenloses und performantes Tracking & Tracing. Zudem waren die alten Geräte bereits out-of-Service. „Der Transport und die Warenauslieferung finden in einer recht rauen Umgebung statt. Dreh- und Angelpunkt für den reibungslosen Ablauf ist die einfache Handhabung und Zuverlässigkeit der mobilen Datenerfassungsgeräte. Deshalb hatten wir hohe Anforderungen an die Neubeschaffung“, berichtet Denis Kleinhaus, Projektkoordinator bei der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH. 


Als wichtige Punkte für die Auswahl eines geeigneten Geräts nennt der Projektkoordinator die Bedienbarkeit, Robustheit, Performance, jederzeitige Verfügbarkeit, die Integration in das IT-Umfeld und den Support. „Besonders wichtig ist die einfache und intuitive Bedienbarkeit. Wir haben Fahrer aller Altersgruppen. Also auch solche, die bisher noch kein Smartphone bedient haben. Das Display sollte groß genug sein, damit auch die Tastatur gut lesbar ist“, so der Projektkoordinator. Die Geräte mussten zu jeder Zeit funktionsfähig, verfügbar und ausfallsicher sein. So hatte EDEKA mit Dual-SIM die Möglichkeit einer zweiten SIM-Karte vorgegeben, um bei Bedarf eine Ersatz-Mobilfunkverbindung aufbauen zu können. Außerdem war die möglichst reibungslose Integration in die vorhandene IT-Umgebung ein Kriterium. Dazu zählte Fleetboard als Lösung für das Transportmanagement sowie AirWatch für das Mobile Device Management (MDM). „Mit einem MDM-System können wir die mobilen Geräte aus der Ferne verwalten und beispielsweise Updates einspielen, ohne dass die Geräte zu uns in die Zentrale müssen. Wichtig ist hier auch der Sicherheitsaspekt. Sollte ein Gerät verloren gehen, können wir es sofort aus der Ferne sperren“, erläutert Denis Kleinhaus.

"Sollte ein Gerät verloren gehen, können wir es sofort aus der Ferne sperren.“

Denis Kleinhaus, EDEKA Rhein-Ruhr

Auswahl einer neuen Geräte-Generation

„Bei der Auswahl einer neuen Geräte-Generation haben wir uns bei AISCI Ident Unterstützung geholt, die bereits seit Jahren unser Hardware- und Support-Partner für Auto-ID-Systeme sind“, ergänzt der Projektkoordinator. Als eines der führenden Systemhäuser in Deutschland realisiert AISCI komplexe Auto-ID-Projekte in Bereichen wie Handel, Logistik und Industrie.


EDEKA hatte zunächst eine Vorauswahl mobiler Geräte für die Datenerfassungs- und Routingaufgaben getroffen und mit AISCI einen Intensivtest vereinbart. Getestet wurden jeweils 10 Geräte von zwei Herstellern. Sie wurden an Fahrer in allen Regionen verteilt und in das normale Produktivsystem eingebunden, um den Test unter realen Bedingungen durchzuführen. Zu den Testkriterien gehörte die Bedienbarkeit u.a. mit Eingaben über die Bildschirmtastatur, die erreichbaren Akkulaufzeiten und das Zusammenspiel mit dem Transportmanagement-System. Bei der IT stand die Fernwartung per MDM-System besonders im Fokus. Nach einem dreiviertel Jahr wurden die Erfahrungen der Fahrer und der IT ausgewertet und führten zur gleichen Auswahl, dem mobilen Touch-Computer Zebra TC75.

Absicherung von Hardware und Software

Die EDEKA-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr hatte mit AISCI ein Gesamtpaket aus Hardwarelieferung, Beratung und Support vereinbart. Von AISCI wurden 500 Geräte mit Halterungen für die Montage in den Lkws geliefert. Zum erweiterten Service gehörten eine Garantieverlängerung auf fünf Jahre, der Austausch von defekten oder beschädigten Geräten innerhalb von höchstens drei Arbeitstagen und Software-Updates über mindestens drei Betriebssystem-Generationen. „Für uns ist es von großer Bedeutung, dass wir uns mit einem Servicevertrag und einem verlässlichen Partner die nächsten Jahre keine Sorgen um die Hardware-Ausstattung machen müssen. Bei der Geschwindigkeit, wie neue Android-Versionen kommen, brauchen wir die Sicherheit, dass die Hardware und die Software-Bausteine auch in ein paar Jahren noch funktionieren“, nennt Denis Kleinhaus als Anforderungen.


Bei allen Hardware- und Software-Fragen ist AISCI der erste Ansprechpartner. Für den Projektkoordinator kommt es darauf an, einen flexiblen Ansprechpartner zu haben. Ein Dienstleister wie AISCI könne ganz anders reagieren als ein großer Hersteller. Auch die eigene IT könne sich nicht so intensiv mit den Gerätedetails beschäftigen.


Kommt es bei dem Touch-Computer zu Fehlfunktionen oder ist eine Reparatur erforderlich, wird der Fehler zunächst bei AISCI vorqualifiziert. Mit den Details zum Fehler, zur Fehlersituation, dem Anwendungsumfeld oder der Anzahl der betroffenen Geräte kann das Problem entweder direkt vom AISCI-Supportteam oder mit den passenden Ansprechpartnern beim Hersteller geklärt werden. „Wenn der Hersteller mit ins Boot geholt werden muss, fasst AISCI nach und wir werden stets über den Bearbeitungsstand auf dem Laufenden gehalten“, so Denis Kleinhaus.


Nach einem dreiviertel Jahr eines intensiven Testbetriebs hat sich die EDEKA-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr für den mobilen Touch-Computer Zebra TC75 entschieden. Zu den Testkriterien gehörte die Bedienbarkeit, die erreichbaren Akkulaufzeiten und das Zusammenspiel mit dem Transportmanagement- und dem MDM-System. 

Hohe Mitarbeiterakzeptanz

Der Projektkoordinator bei EDEKA hat mit der neuen Hardware-Generation und dem Support gute Erfahrungen gemacht. „Die Mitarbeiter sind mit dem Gerät sehr zufrieden. Auch die IT hat bestätigt, dass sich der mobile Touch-Computer gut in das zentrale Transportmanagement integrieren lässt und bereits die passenden Bausteine für die Verwaltung über das MDM-System enthält“, fasst Denis Kleinhaus sein Fazit zusammen.


Dieser Bericht ist erschienen in LOGISTRA 1-2/2019



Über EDEKA

Die EDEKA-Regionalgesellschaft Rhein-Ruhr ist eine der sieben EDEKA-Regionalgesellschaften, die sich zu jeweils 50 Prozent im Besitz der Genossenschaften und der ZENTRALE befinden. Die Regionalgesellschaft steuert das operative Geschäft in der Fläche und beliefert den EDEKA-Einzelhandel täglich mit frischen Lebensmitteln.


Vom Zentrallager in Hamm und den Regionallagern in Moers und Meckenheim werden täglich ca. 1.000 Filialen mit 5,8 Mio. Rollbehältern und 20.000 Artikeln beliefert. Der Fuhrpark mit 500 Fahrzeugen erreicht eine jährliche Fahrleistung von 17,3 Mio. km.