Kartonagenhersteller Friedrich Wenner

Produktionsaufträge per Knopfdruck

Maschine
Im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit haben der Kartonagenhersteller Friedrich Wenner und der Auto-ID-Spezialist AISCI Ident ihr jüngstes Projekt zur Betriebsdatenerfassung an den Maschinen erfolgreich umgesetzt. Zum Einsatz kommen Bedienterminals vom Typ VMT 6015 der Firma ads-tec.

Seit Ende des Jahres 2013 vertraut Friedrich Wenner auf die Betriebsdatenerfassung direkt an den Maschinen für die Kartonagenherstellung. Für die Auswahl und Lieferung der Hardware sind die Experten von AISCI Ident verantwortlich. Knapp 20 Bedienterminals vom Typ VMT 6015 der Firma ads-tec sind bis heute im Einsatz. Diese haben sich im Rahmen ausführlicher Tests im Vorfeld des Projekts als die geeignetsten Geräte durchgesetzt.

„Um die Betriebsdaten vor Ort erfassen zu können, haben wir die Terminals jetzt direkt an unseren Maschinen angebracht“, sagt Thilo Schönebäumer, Leiter IT bei der Friedrich Wenner GmbH. „Dies bringt für uns den großen Vorteil mit sich, dass im System eingelastete Produktionsaufträge direkt auf die Maschinen verteilt werden können.“ Der Mitarbeiter meldet sich auf seinem Terminal an und sieht seine Aufträge. Diese kann er dann direkt aktivieren, mit Rüst- und Stillstandszeiten versehen und abschließen. Der Zählerstand der Maschinen wird automatisch aktualisiert. „Somit lassen sich unsere Produktionsaufträge auf Knopfdruck auswerten“, so Schönebäumer. „Mit irgendeiner Art von ‚Zettelwirtschaft‘ wäre das natürlich weitaus aufwändiger.“

Bewährte Zusammenarbeit soll weiter fortgesetzt werden

In der Produktion bei Wenner ist die Robustheit der Terminals von entscheidender Bedeutung.
In der Produktion bei Wenner ist die Robustheit der Terminals von entscheidender Bedeutung.
Die ads-tec-Terminals sind auf einer selbstgebauten Säule an der Maschine befestigt, die entsprechenden Kabel führen durch die Säule und ermöglichen dadurch ein störungsfreies Arbeiten an der Maschine. Die Betriebsdatenerfassung direkt an den Produktionsmaschinen trägt für Friedrich Wenner entscheidend dazu bei, eine verlässliche Datenbasis auch in jeder Phase des Kundenkontakts bereitzustellen – von der Verpackungsanalyse über Konstruktion und Produktion bis hin zu den logistischen Serviceleistungen.

Die Softwareanbindung der Maschinenterminals und die Integration in die bestehenden Netzwerkstrukturen hat Friedrich Wenner mit einer eigenen Programmierung selbst übernommen. So konnte der Kartonagenhersteller sämtliche individuellen Anforderungen an die Gerätetechnik bestmöglich umsetzen. Mit dem Ablauf des Projekts insgesamt ist man jedenfalls ausgesprochen zufrieden. Die Terminals entsprechen den ergonomischen Anforderungen, sie funktionieren reibungslos, der Touchscreen reagiert zuverlässig.

„Durch die Verwendung des Rohstoffs Pappe gibt es bei uns immer eine gewisse Staubbelastung, die wir zwar möglichst effektiv beseitigen – aber trotzdem müssen die Terminals auch einmal mit nicht absolut sauberen Händen bedient werden können“, erklärt Schönebäumer. „Aus diesem Grund ist die Robustheit der Geräte für uns von entscheidender Bedeutung.“

Durch die Automatisierung der Abläufe profitiert der Kartonagenhersteller heute von einer deutlich höheren Transparenz, dem Wegfall von Papier in der Dokumentation sowie von einer sofortigen Weiterverarbeitung der erfassten Daten. Und auch für die Zukunft soll AISCI der bevorzugte Partner für Friedrich Wenner bleiben, wenn weitere Auto-ID-Projekte realisiert werden. „Unsere Zusammenarbeit besteht bereits seit einigen Jahren“, sagt IT-Chef Schönebäumer. „AISCI ist für uns ein absolut bewährter, verlässlicher Partner – von der Auswahl der Geräte über die Lieferung und Inbetriebnahme bis hin zum Support.“

Fotos: Friedrich Wenner Vollpappen-Verarbeitungswerk GmbH

Dieser Bericht ist erschienen in Verpackungswirtschaft 6/2014