Auch als Funk-Chips oder Transponder bezeichnet, stellen
RFID Tags den Kern jeder RFID-Anwendung dar. RFID Tags bestehen aus einem Speicherchip, einer Antenne und einem Trägermaterial (z. B. Klebeetikett oder Plastikkarte). Der Speicher verfügt über eine feste ID-Nummer und einen frei beschreibbaren Teil. Weltweite Kompatibilität mit RFID-Lesegeräten wird durch internationale Normen wie EPC Class 1 Generation 2 und ISO/IEC 18000-6C sichergestellt.
RFID Tags verfügen mindestens über einen Speicherbereich, der einmal beschreibbar und oft lesbar ist. Dieser enthält ihre unveränderliche Identität. Zusätzlich können RFID Tags einen mehrfach beschreibbaren Speicher enthalten. Je nach Anwendungsgebiet unterscheiden sich auch sonstige Kennzahlen, wie z. B. Taktfrequenz, Übertragungsrate, Lebensdauer, Kosten pro Einheit, Speicherplatz, Lesereichweite und Funktionsumfang.
Die Kommunikation mit RFID Tags erfolgt durch ein elektromagnetisches Wechselfeld, mit welchem ein
RFID-Lese-bzw. Schreibgerät die Antenne des Tags bestrahlt. Dadurch wird in der Antennenspule ein Induktionsstrom erzeugt. Der Strom wird gleichgerichtet und lädt einen Kondensator als Kurzzeitspeicher auf, welcher für den Lesevorgang die Stromversorgung des RFID Tags gewährleistet. Bei aktiven Tags übernimmt eine eingebaute Batterie die Stromversorgung des RFID Tags, bei halb-aktiven Tags lediglich die Versorgung des Mikrochips.
In der Regel nutzen RFID-Systeme für die Übertragung den Niedrig- (LF, um 125 KHz),
Hoch- (HF, 13,56 MHz) oder
Ultrahochfrequenzbereich (UHF, 860 bis 960 MHz).
DPMDirect Park Marking: Direkt-Kennzeichnung von Teilen mit Barcode (i.d.R. Data Matrix oder QR Code) zur Verfolgung über den ganzen Lebenszyklus.
ESDelectrostatic discharge
Green SpotAls zusätzliche Lese-Bestätigung wird (neben dem Beeper) ein grüner Punkt auf den erfassten Barcode projiziert. Dieses von Datalogic patentierte Verfahren ist besonders beim Scannen in lauter Umgebung hilfreich.