
Handscanner mit Funk
Hier wird das Datenkabel des Scanners durch eine Funkstrecke ersetzt. Zusätzlich zum Scanner wird eine Basis-Station benötigt, welche i. d. R. als Akku-Lade- und Daten-Empfangs-Station dient. Diese wird per Datenkabel an einen Rechner angeschlossen. Als Funktechnik werden Schmalband-Funk oder Bluetooth verwendet.
Die Schmalband-Technik arbeitet mit einer Frequenz von 433 MHz und ist bei Barcode-Scannern weit verbreitet. Unter anderem arbeiten auch Fernbedienungen (Autos, Garagentore) oder Baby-Phones mit dieser Technik. Der geringe Stromverbrauch der Funkmodule ermöglicht lange Akku-Laufzeiten. Eine Störung von anderen Funkgeräten mit WLAN oder Bluetooth ist ausgeschlossen, da diese Breitband-Funk (2,4 GHz) verwenden. Es können Funkstrecken bis zu 50 m erreicht werden, der Aufbau von Netzwerken mit Roaming-Funktion ist möglich.
Funk-Scanner mit Bluetooth haben eine standardisierte Schnittstelle. Dadurch sind sie kompatibel mit jedem Bluetooth-Gerät, welches über das „Serial-Port-Profile“ (SPP) verfügt (Notebooks, PDA, Mobil-Telefone oder PCs mit Bluetooth-USB-Stick). Modelle mit Bluetooth Klasse 1 erreichen bis zu 100 m Funkstrecke, Klasse 2-Modelle sind mit maximal 15 m Reichweite nur für den Nahbereich geeignet. Mit Bluetooth-Geräten lässt sich ein Netzwerk mit bis zu 7 Geräten aufbauen (PicoNet).
Die Herstellerangaben zu Funkstrecken beziehen sich immer auf Sichtverbindungen. Beim Betrieb in Gebäuden verringert sich die Reichweite durch Wände, Regale u. ä..
Als Zubehör für Funk-Scanner sind neben Tischständern und Wandhalterungen auch Gürtel-Holster, Seilzüge und Akku-Ladegeräte erhältlich.


Sebastian Weides, Vertrieb


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